ERPNext mit vorhandenen Systemen verbinden.
AIKI prüft und entwickelt Anbindungen für ERPNext-Projekte. Entscheidend sind die Daten, die führende Quelle und das Verhalten bei Fehlern – nicht allein das Vorhandensein einer API.
Welches System führt welche Daten?
Bevor eine Schnittstelle entwickelt wird, muss klar sein, wo die verbindlichen Kundendaten, Artikel, Aufträge oder Bestände entstehen. Zwei Systeme dürfen nicht unabhängig denselben Wert verändern, ohne dass die Konfliktregel feststeht.
Für jede Datenart werden Quelle, Ziel und Richtung beschrieben. Ein Datenfluss kann in eine Richtung laufen; eine beidseitige Synchronisation braucht zusätzliche Regeln für Änderungen und Konflikte. Der Bedarf ergibt sich aus deinem Ablauf.
Beispiel: einen Auftrag nur einmal übernehmen.
Illustratives Beispiel, kein Kundenfall: Ein externes System soll einen freigegebenen Auftrag an ERPNext übergeben. Die Zuordnung hält die externe Auftrags-ID, den Kunden, Artikel, Mengen und Einheiten fest. Sie beschreibt auch, ob ein Datensatz neu angelegt oder ein vorhandener aktualisiert werden soll.
Wird derselbe Auftrag nach einem Verbindungsfehler erneut geschickt, darf dadurch kein zweiter Auftrag entstehen. Der Prüffall kontrolliert deshalb die Wiederholung. Ein weiterer Prüffall behandelt einen Artikel, der im Ziel fehlt: Der Fehler muss erkennbar sein, und die Zuständigkeit für die Korrektur muss feststehen.
So bereitest du die Anfrage vor.
Nenne die Systeme, die bleiben sollen, und einen konkreten Datenfluss: Was entsteht wo, wohin soll es gelangen und welches Ergebnis braucht dein Team? Falls bekannt, ergänze Versionen, vorhandene API-Dokumentation und ein anonymisiertes Beispiel.
Sende keine Zugangsdaten oder echten vertraulichen Datensätze über die erste Anfrage. Für die weitere Prüfung wird ein geeigneter Zugang vereinbart. AIKI meldet sich innerhalb von zwei Werktagen; Umfang, Kosten, Betrieb und Betreuung werden für das Projekt geklärt.
Schnittstellen im laufenden Betrieb prüfen.
Was die Schnittstellenprüfung umfasst.
Ausgangspunkt sind ein dokumentierter Datenzugang, die eingesetzten Versionen und die tatsächlich benötigten Felder. Zusätzlich werden Zugriffsrechte, Übertragungszeitpunkt, Datenmengen und die Grenzen der beteiligten Systeme geprüft.
Frappe stellt dokumentierte APIs bereit. Daraus folgt noch kein fertig nutzbarer Connector zu jeder Software. Eine konkrete Anbindung muss mit dem jeweiligen System, seinen Bedingungen und repräsentativen Daten geprüft werden.
Synchronisation und Fehler gemeinsam planen.
Lege fest, wann eine Übertragung ausgelöst wird, welche Änderungen übernommen werden und wie gelöschte Datensätze behandelt werden. Nicht jeder Ablauf benötigt Echtzeit. Ein regelmäßiger Abgleich kann genügen, wenn die fachlichen Anforderungen das zulassen.
Zu einer belastbaren Planung gehören unterbrochene Übertragungen, ungültige Daten, doppelte Nachrichten und fehlende Berechtigungen. Für diese Fälle werden Erkennung, Wiederholung und Zuständigkeit vereinbart. Eine pauschale Zusage, dass alle Daten immer automatisch stimmen, ersetzt diese Regeln nicht.
Integration, Migration oder Prozessautomatisierung?
Eine Integration überträgt Daten zwischen Systemen im laufenden Betrieb. Eine Migration übernimmt einen abgegrenzten Datenbestand beim Wechsel. Ein Workflow steuert Schritte und Freigaben innerhalb eines Systems. Ein Projekt kann mehrere dieser Aufgaben enthalten.
Die Zuordnung hilft, Testfälle und Verantwortung richtig zu planen. Eine erfolgreiche Testmigration belegt beispielsweise noch keine verlässliche laufende Synchronisation.
Die Leistungen passend zum Vorhaben.
Eignung, Einführung, Datenübernahme und laufende Anbindung sind unterschiedliche Aufgaben. Hier findest du den passenden nächsten Schritt.
Beschreib uns deinen konkreten Ablauf.
Im kostenlosen Gespräch besprechen wir deine Ausgangslage und das gewünschte Ergebnis. Danach zeigen wir dir auf Wunsch eine Demo. Anpassungen und Integrationen werden im vereinbarten Projektumfang umgesetzt.